Verbesserung der Primärversorgung bei chronischer Nierenkrankheit - eine Studie zur Umsetzung der CKD-Leitlinie
CARE - Comprehensive Assessment of Renal Health for Everyone
Leitung: Prof. Chenot
Beteiligte Wissenschaftler:innen: Dr. Julia Truthmann, Dr. Simone Kiel, Dr. Anne Lührmann, PD Dr. Till Ittermann
Kooperation: FoPraNet-Nord
Die Chronische Nierenkrankheit (CKD) betrifft 8-10 Millionen Menschen in Deutschland und wird überwiegend in der hausärztlichen Versorgung betreut. Das Projekt CARE untersucht, wie die hausärztliche Versorgung von Menschen mit nicht-nierenersatztherapiepflichtiger chronischer Nierenkrankheit verbessert werden kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine individuelle Risikoeinschätzung für ein mögliches Nierenversagen zu einer leitliniengerechteren Behandlung beiträgt. Grundlage hierfür sind Nierenfunktionswerte aus Blut- und Urinuntersuchungen sowie Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten. In teilnehmenden Praxen werden diese Daten systematisch erfasst. Ein Teil der Praxen erhält eine Rückmeldung zur Behandlung.
Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob dieser Ansatz die Versorgungsqualität verbessert und sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt, insbesondere im Hinblick auf das Fortschreiten der Nierenerkrankung.
Laufzeit: 01.04.2026-30.09.2030
Finanzierung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)