Zentrum für Internistische Intensivmedizin

Das Zentrum für Internistische Intensivmedizin bündelt die gesamte Bandbreite moderner internistischer Intensivmedizin und bietet eine hochspezialisierte Versorgung für Patientinnen und Patienten mit schweren und lebensbedrohlichen Erkrankungen der inneren Organe. Die Behandlung erfolgt auf höchstem medizinischem und wissenschaftlichem Niveau.

Akut-Internistische Intensivmedizin (Station 2.1)

In der Akut-Internistischen Intensivmedizin versorgen wir Patientinnen und Patienten mit akuten, vital bedrohlichen Erkrankungen aller internistischen Fachgebiete. Dazu zählen unter anderem schwere Herz-, Lungen-, Nieren-, Leber- und Stoffwechselerkrankungen, Sepsis, Multiorganversagen, akutes Herz- oder Kreislaufversagen sowie schwere respiratorische Insuffizienzen.

Zum Einsatz kommen sämtliche modernen intensivmedizinischen Verfahren, einschließlich invasiver und nicht-invasiver Beatmung, differenzierter Organersatzverfahren sowie extrakorporaler Unterstützungssysteme (ECMO). Die Therapie erfolgt leitliniengerecht, evidenzbasiert und individuell angepasst.

Langzeit-Intensivmedizin und zertifizierte Weaning Unit (Station B1)

Ein zentraler Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Langzeit-Intensivmedizin mit strukturierter Betreuung von Patientinnen und Patienten mit prolongiertem Intensivbedarf. In unserer zertifizierten Weaning Unit erfolgt das kontrollierte, sichere und multidisziplinäre Entwöhnen von der invasiven Beatmung.

Hier arbeiten erfahrene Intensivmedizinerinnen und Intensivmediziner, speziell qualifizierte Pflegefachkräfte sowie Therapeutinnen und Therapeuten aus Physiotherapie, Logopädie und Atmungstherapie eng zusammen. Ziel ist die nachhaltige Stabilisierung, funktionelle Erholung und – wann immer möglich – die erfolgreiche Entwöhnung von der Beatmung und Rückkehr in ein möglichst selbstständiges Leben.

Kardiologische Intermediate-Care-Einheit – IMC  (Station D1)

Die kardiologische Intermediate-Care-Einheit (IMC) betreut Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Überwachungs- und Therapiebedarf, bei denen keine vollintensivmedizinische Behandlung erforderlich ist. Sie bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Normalstation und Intensivstation, insbesondere bei komplexen kardiologischen Krankheitsbildern sowie nach interventionellen oder operativen Eingriffen. Neben der kontinuierlichen kardiopulmonalen Überwachung kommen hier auch nicht-invasive Beatmungsverfahren und eine erweiterte medikamentöse Therapie zum Einsatz.

Leitung