Im Projekt CODEX-CELIDA haben wir ein interoperables Verfahren entwickelt, das digital repräsentierte Leitlinienempfehlungen mit standardisierten klinischen Routinedaten verknüpft. Das System wurde anschließend multizentrisch an fünf Universitätskliniken eingesetzt und validiert. In der multizentrischen Studie wurden mehr als 82.000 Intensivaufenthalte mit rund 2,2 Millionen Behandlungstagen ausgewertet. Gegenüber einer ärztlich geprüften Referenz erreichte das automatisierte System eine Genauigkeit von 97,0 Prozent bei der Bestimmung von Leitlinienanwendbarkeit und -adhärenz.
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Dissolve-E entwickelt das qualitätsgesicherte Leitlinienregister der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften zu einer digitalen, standardbasierten Infrastruktur weiter. Die Universitätsmedizin Greifswald ist Konsortialpartner und arbeitet insbesondere an der interoperablen Repräsentation von Leitlinieninformationen und an Schnittstellen für digitale Anwendungen mit.
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Digi-POD entwickelt eine digitale klinische Entscheidungsunterstützung zur Prävention des postoperativen Delirs. Evidenzbasierte Empfehlungen werden maschinenlesbar gemacht und automatisiert in Echtzeit mit klinischen Routinedaten abgeglichen.
cpgQA-DE ist ein deutschsprachiger Forschungsbenchmark für medizinisches Question Answering auf Grundlage klinischer Leitlinien. Der Datensatz enthält 200 validierte Fragen mit Lösungsschlüsseln, Quellenangaben, Kontextauszügen sowie Annotationen zu Schwierigkeit und klinischer Relevanz. Untersucht werden sowohl direkte Antworten von Large Language Models als auch Retrieval-Augmented Generation mit leitlinienbasierten Dokumentkorpora.
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