Kinderintensivmedizin

Jenseits der Neugeborenenperiode werden jährlich ca. 500 Kinder aller Altersstufen mit schweren internistischen Erkrankungen sowie postoperative Patienten (Kinderchirurgie und Kinderurologie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie) auf der pädiatrischen Intensivstation (8 Betten) intensivmedizinisch betreut. Darüber hinaus stehen zwei Betten zur kontinuierlichen Monitorüberwachung zur Verfügung (IMC-Betten).

Teilweise werden unsere Patienten insbesondere bei Organersatzverfahren gemeinsam mit den Kollegen der Klinik für Innere Medizin behandelt.

Des Weiteren erfolgen bei uns Sedierungen für Diagnostik (z.B. komplexe Bildgebungen, Punktionen) oder Katheteranlagen für Patienten, die in anderen pädiatrischen Fachabteilungen betreut werden.

Die Dokumentation erfolgt mittels elektronischer Krankenakte vollständig elektronisch.

Spektrum der behandelten Erkrankungen

  • Intensivpflichtiges Organversagen bei Erkrankungen unterschiedlicher Genese
  • sämtliche neurologische Erkrankungen, die eine intensivpflichtige Betreuung benötigen
  • Kinder und Jugendliche nach Verkehrsunfällen einschl. Hirntrauma
  • perioperative intensivmedizinische Betreuung von Kindern mit entsprechendem Risikoprofil
  • chronisch kranke Kinder mit Notwendigkeit technischer Hilfsmittel (z.B. Heimbeatmungsgerät)
  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit operiertem Herzfehler oder mit chron. Erkrankungen des Herz-Kreislafsystems 

Technische Ausstattung und Therapiemöglichkeiten

  • Maschinelle Beatmung (auch Hochfrequenzoszillation, nichtinvasive Beatmung), inhalatives Stickstoffmonoxid(NO)
  • Nierenersatztherapie (Hämodialyse, Peritonealdialyse) in Zusammenarbeit mit dem Dialyseteam der der Klinik für Innere Medizin A
  • veno-venöse und veno-arterielle ECMO bei Kindern mit pulmonalem und/oder kardialen Versagen in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für internistische Intensivmedizin der Klinik für Innere Medizin B
  • Normothermie-Behandlung älterer Kinder nach ischämisch-hypoxischen Ereignissen
  • etablierte kontinuierliche Messung und Überwachung des intrakraniellen Druckes sowie die Überwachung der Hirnfunktionen mit neurophysiologischen Untersuchungsmethoden wie EEG, NIRS und evozierten Potentialen

Weiterführende Informationen:

  • Station
  • Ambulanz