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Core Unit Genomics nimmt Hochleistungs-Genomsequenzierer in Betrieb

Mit der Inbetriebnahme eines Hochleistungs-Genomsequenzierers erweitert die Core Unit Genomics der Universitätsmedizin Greifswald ihr diagnostisches und wissenschaftliches Spektrum erheblich. Erstmals steht damit in Mecklenburg-Vorpommern eine Technologie zur Verfügung, die eine schnelle und umfassende Analyse genetischer Informationen direkt vor Ort ermöglicht.

Die neue Sequenzierplattform stärkt insbesondere die onkologische Diagnostik und eröffnet neue Perspektiven für die personalisierte Medizin. Durch die präzise Analyse des Tumorgenoms können individuelle Therapieansätze gezielter ausgewählt und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig bietet die Technologie neue Möglichkeiten für die Erforschung genetischer Krankheitsmechanismen.

„Mit der Inbetriebnahme des Hochleistungssequenzierers schaffen wir die Grundlage für eine moderne, patientennahe Genomdiagnostik und stärken zugleich die translationale Forschung am Standort Greifswald“, so die Leitung der Core Unit Genomics.

Die feierliche Eröffnung des Hochleistungs-Genomsequenzierers findet am 20. April an der Universitätsmedizin Greifswald statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden Einblicke in die klinische Anwendung und die wissenschaftlichen Potenziale der Genomsequenzierung gegeben.