Forschung

Unsere Themen:

Target-H-Projekt

Target-H-Projekt

Das Target H Projekt ist eine interdisziplinäre Forschungsinitiative unter der Leitung der Universitätsmedizin Rostock, sie wird vom Ministerium für Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern  im Rahmen der Landesexzellenzinitiative mit rund 5 Millionen Euro gefördert. Gestartet ist das Projekt 2025 und auf eine Laufzeit von 4 Jahren ausgelegt, es wird von 9 Forschungsstandorten gemeinsam erarbeitet.

 

Ziel des Projektes ist es, mithilfe innovativer, nicht-invasiver Diagnoseverfahren und moderner Therapieansätze wie der Kaltplasmatherapie, die Krankheitslast durch Hautkrebs zu verringern.

 

Unsere Arbeitsgruppe trägt hier zu einem tieferen molekularen Verständnis der Tumore durch räumliche Transkriptomanalysen und Histologie von Primärtumoren und Hirnmetastasen bei.

 

(Doktorantin Felicitas Hubert)

Spatial Transcriptomics Analyse

Spatial Transcriptomics Analyse

An unserem Institut werden bis zum Jahresende weitere Forschungsthemen entwickelt, die sich insbesondere mit der Spatial Transcriptomics-Analyse von Tumoren beschäftigen.

- bleiben Sie gespannt!

 

(Wissenschaftliche Leitung Dr. Torben Redmer)

STAR-MBM - Strategy to Target Acquired Resistance in Melanoma Brain Metastases

STAR-MBM - Strategy to Target Acquired Resistance in Melanoma Brain Metastases

Erstlinientherapien, die die überaktivierte BRAF-Kinase (BRAFi) hemmen, zeigen zunächst eine hohe Wirksamkeit, ermöglichen jedoch aufgrund erworbener oder intrinsischer Resistenzmechanismen keine dauerhafte therapeutische Kontrolle von Melanom-Hirnmetastasen (MBM). Therapieresistente Tumorzellen führen bei 40–60 % der Patienten zu einer fortschreitenden intrakraniellen Erkrankung und einer schlechten Prognose. Die Aktivierung des Tyrosinkinase-Rezeptors MET wirkt wahrscheinlich als potenzieller Mediator der Therapieresistenz und dient als vielversprechendes therapeutisches Ziel bei MBM. Wir haben beobachtet, dass der MET-Rezeptor bei MBM amplifiziert und aktiviert ist, was darauf hindeutet, dass die intrakranielle Resistenz genetisch und räumlich durch die Aktivierung von MET-gesteuerten molekularen Programmen gesteuert wird, die die therapeutische Reaktion von MBM auf BRAFi bestimmen. Wir schlagen vor, dass ATP-kompetitive MET-Inhibitoren (METi) in Kombination mit BRAFi, die die Blut-Hirn-Schranke passieren können, eine vielversprechende Strategie zur Bekämpfung von Tumorrezidiven im Gehirn und zur Verbesserung der Überlebensrate von Patienten mit BRAFi-refraktärem Melanom darstellen könnten.

Daher zielt unsere pharmakogenomische STAR-MBM-Studie darauf ab, genetische Aberrationen, räumliche Tumor-Stroma-Interaktionsmechanismen und Regulatoren zu identifizieren, die die MET-Aktivierung und damit die Resistenz gegen BRAFi bei MBM fördern. Die Entwicklung von zellulären Reportern für die Live-Cell-Imaging-basierte Verfolgung der MAPK-Aktivierung stromabwärts des MET-Rezeptors wird eine Identifizierung hochwirksamer METi/BRAFi-Kombinationen zur Eliminierung von Tumorzellen in vitro sowie eine Bewertung der Wirksamkeit von METi/BRAFi in etablierten präklinischen Hirntumormodellen ermöglichen. Schließlich wird unsere pharmakogenomische Studie Biomarker und molekulare Signaturen identifizieren, um das Ansprechen auf die Therapie vorherzusagen und die Therapieresistenz bei Patienten mit MBM zu bekämpfen.

Unsere Publikationen:

hier kommt eine Liste hin.