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WissKomm-Ticker - Archiv

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DFG verlängert Förderung für Greifswalder Graduiertenkolleg PRO

Das Graduiertenkolleg PRO der Universität Greifswald (UG) und der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) erhält eine weitere Förderperiode. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 27.11.2025 mitgeteilt hat, wird es nun bis 2030 unterstützt. Damit wird der Forschungsver-bund über den maximal möglichen Zeitraum von neun Jahren und mit einer Fördersumme von mehr als 13 Millionen Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht die Thematik „Proteasen bei Pathogen und Wirt: Ihre Bedeutung bei Entzündung und Infektion.“

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Gicht: Von königlichen Beschwerden zu moderner Forschung in Greifswald

Gicht gilt heute als Volkskrankheit. Lange Zeit wurde vor allem eine ungesunde Lebensweise mit falscher Ernährung als Ursache für quälende Gichtanfälle gehalten. Die moderne Forschung hat jedoch noch mehr Faktoren bestimmen können, die eine Rolle bei dieser Krankheit spielen. Prof. Dr. Jean-François Chenot und Dr. Julia Truthmann von der Universitätsmedizin sprechen in der Universität im Rathaus am Montag, 27. Oktober 2025, über Gicht. Kommen Sie um 17:00 Uhr in den Bürgerschaftssaal im Rathaus; der Eintritt ist frei.

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Fortschritt in der Genetik psychischer Erkrankungen

Depressionen und andere psychische Erkrankungen können nicht nur aufgrund verschiedener Umweltfaktoren wie Stress oder frühkindliche Traumatisierungen entstehen. Auch die Genetik eines Menschen kann Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen. Seit fast 15 Jahren unter suchen Forschende der Greifswalder Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, welche Gene besonders beteiligt sind. Mittlerweile arbeiten die Forschungsgruppen rund um Prof. Hans J. Grabe mit großen internationalen Konsortien – bestehend aus verschiedenen Forschungseinrichtungen – zusammen und erlangen in der Wissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Mit diesem besonderen Forschungsschwerpunkt wurde Grabe zuletzt in die Liste der 1.000 besten Wissenschaftler*innen in der Psychologie weltweit aufgenommen (www.research.com).

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Anmeldestart für die WissKon25

Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) richtet auch in diesem Jahr die sogenannte WissKon aus. Sie ist die Konferenz für kommunizierende Forschende und findet am 2. Dezember in Karlsruhe statt. Einen Tag lang stehen Networking, Inspiration und neue Impulse rund um die Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Eine Anmeldung ist jetzt möglich. Wer keinen Platz ergattern konnte, kann am 2. Dezember auch die einzelnen Vorträge streamen. Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung …

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Greifswalder prägt moderne Hirnchirurgie

Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Prof. Henry Schroeder, wurde auf dem diesjährigen Weltkongress für Neuroendoskopie mit dem Innovator Award ausgezeichnet. Damit würdigt die Fachgesellschaft International Federation of Neuroendoscopy (IFNE) den Greifswalder Neurochirurgen für sein Lebenswerk. Schroeder habe zu der Entwicklung von minimalinvasiven Techniken in der Neurochirurgie in besonderem Maße beigetragen, wie die Jury betonte. Der Weltkongress fand vom 14. bis 17. September in Graz statt.

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Studie zeigt: Zahnfehlstellungen beeinträchtigen Kauen und Beißen

Kieferorthopädische Untersuchungen von 5.500 Kindern und Jugendlichen, zahnmedizinische Daten von 1.200 SHIP-Teilnehmenden über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren und moderne 3D-Scans von 1.500 weiteren Erwachsenen: Damit wurde nun eine der umfangreichsten bevölkerungsbasierten Kieferorthopädie-Studien weltweit abgeschlossen. Das sogenannte EFAFU-Projekt untersuchte seit 2020 die Effekte von Zahn- und Kieferfehlstellungen auf die Mundgesundheit und -funktion. Das interdisziplinäre Team aus Zahn- und Humanmediziner*innen sowie Statistiker*innen konnte nachweisen, dass bestimmte Fehlstellungen im Gebiss das Kauen und Beißen verschlechtern.

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Zwei Medikamente, eine Frage: Was wirkt besser bei Gicht?

Starke Schmerzen, Schwellung, Empfindsamkeit und Überwärmung eines Gelenks. Das sind die klassischen Symptome bei einem akuten Gichtanfall. Die Behandlung erfolgt mittels entzündungshemmender Medikamente. In der hausärztlichen Versorgung kommen Prednisolon oder Colchicin zum Einsatz. Welches der beiden Medikamente am effektivsten wirkt – das ist Schwerpunkt der sogenannten COPAGO-Studie. Seit 2023 läuft die Studie unter Leitung des Instituts für Community Medicine. Neben den Hausarztpraxen im Greifswalder Raum erfolgt der Einschluss der Teilnehmenden nun auch durch das Team der Unimedizin Greifswald.

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Ein neues Zuhause für die One Health-Forschung

Mit einem feierlichen Festakt hat das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald am 11. September 2025 gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Partnerinstitutionen den Grundstein für sein neues Forschungsgebäude gelegt. Der Neubau bringt künftig alle Mitarbeitenden unter einem Dach zusammen. Das HIOH wurde 2021 als neuer Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in der Hansestadt gegründet – in Kooperation mit der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI).

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GAIN25 in Boston: Werben um wissenschaftlichen Nachwuchs

Wissenschaftsministerin und Präsidentin der Wissenschaftsministerkonferenz, Bettina Martin, hat an der GAIN-Jahrestagung in Boston teilgenommen. Begleitet wurde sie von mehreren Vertreter*innen der Universitäten Greifswald und Rostock sowie des Greifswalder Alfried-Krupp-Kollegs. Bei der Jahrestagung des German Academic International Networks (GAIN) kamen in diesem Jahr mehr als 600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen. Die Unimedizin Greifswald präsentierte dort Forschungsschwerpunkte der Transfusionsmedizin.

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Erst Zufallsfund, dann Auszeichnungen

Die Co-Leiterin des Chirurgischen Forschungslabors, Dr. Theresa Kordaß, wurde kürzlich für ein Projekt zur Entwicklung personalisierter Krebstherapien ausgezeichnet. Bei dem Greifswalder UNIQUE Ideenwettbewerb erhielt sie den ersten, auf dem daran anknüpfenden Landeswettbewerb INSPIRED den zweiten Preis. Das Projekt fußt auf einem Zufallsfund einer anderen Arbeit und ist nun Gegenstand eines Patentanmeldeverfahrens, an dem die Freie Universität Berlin und das DKFZ Heidelberg mitwirken. Übergeordnetes Ziel des Projektes mit dem Namen Making the Untreatable Treatable – also das Unheilbare behandelbar machen – ist es, den Krebszellen eine Art Zielscheibe umzuhängen, um bei der CAR-T-Zell-Therapie zielgerichteter vorzugehen.

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Erste Antrittsvorlesung an der Universitätsmedizin Greifswald – Medizin trifft Wissenschaft

Ein historischer Moment für die Universitätsmedizin Greifswald: Am 18. Juli hielten erstmals mehrere neuberufene Professoren ihre Antrittsvorlesungen in der Aula des Universitätshauptgebäudes. Mit der Wiederbelebung dieser jahrhundertealten akademischen Tradition wurden fünf neue Einrichtungsleiter in einem festlichen Rahmen an der Medizinischen Fakultät begrüßt. Die Veranstaltung wurde ausschließlich für Angehörige der Unimedizin ausgerichtet. Ziel war es, die enge Verzahnung von Wissenschaft und Patient*innenversorgung sichtbar zu machen und ein Forum für den interdisziplinären Dialog zu schaffen.

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Forschung zu Antibiotikaresistenzen im Greifswalder Bodden ausgezeichnet

Das Greifswalder Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) wurde kürzlich mit dem Undine Award 2025 von der Josef Wund Stiftung ausgezeichnet. In der Kategorie „Lebensraum“ erhielt ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Katharina Schaufler, Professorin für Epidemiologie und Ökologie Antimikrobieller Resistenz am HIOH und der Unimedizin Greifswald, den mit 20.000 Euro dotierten Preis sowie einen Image-Film. Das Projekt „Lebensraum Greifswalder Bodden: AMR-Forschung für Gesundheit, Umwelt und Gesellschaft“ untersucht antimikrobielle Resistenzen (AMR) im Oberflächenwasser des Greifswalder Boddens. Die Auszeichnung unterstützt das Forschungsteam dabei, seine Aktivitäten national und international weiter auszubauen und das öffentliche Bewusstsein für die gesundheitliche Bedeutung von AMR zu stärken.

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Preis für langjährige Grundlagenforschung

Auf dem diesjährigen Kongress der European Renal Association (ERA), dem größten europäischen Treffen für Nierenforschung, wurde ein Nachwuchswissenschaftler aus Greifswald für seine herausragende Arbeit ausgezeichnet. Dr. Florian Siegerist erhielt den prestigeträchtigen Rosanna Gusmano Award for Young Investigators in Basic Science. Damit wurde seine Arbeit zur Verbesserung der pathologischen Diagnostik von Nierenbiopsien in den letzten zehn Jahren gewürdigt. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ist die höchste Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler auf europäischer Ebene im Nierenbereich.

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Wissenschaftsrat besucht die Unimedizin

Der Medizinausschuss des Wissenschaftsrats war am 1. und 2. Juli 2025 zu Besuch in Greifswald. Anlass ist ein Informationsbesuch des ältesten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums Europas. Weitere Stationen sind Finnland und die Niederlande. Zwei Tage lang haben Forschende und weitere Akteure aus Vorpommern-Greifswald gezeigt, welche Rolle Prävention für die hiesige Region spielt und welche Ansätze aus der Forschung bereits Anwendung in der Praxis finden.

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Doppelte Ehrung für Prof. Henry Völzke

Der Professor für Klinische Epidemiologie und Leiter der Study of Health in Pomerania (SHIP), Henry Völzke, zählt zu den 1.000 besten Wissenschaftlern in der Medizin weltweit Das wurde im aktuellen Ranking auf www.research.com veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Gruppe amerikanischer Wissenschaftlicher, die anhand eines speziellen Indexes die am meisten zitierten Forscherinnen und Forscher ermitteln. In die Liste wurden 51 Deutsche aufgenommen. Henry Völzke ist der einzige Forscher aus Mecklenburg-Vorpommern. Zudem wurde der Greifswalder in die renommierte Academia Europaea aufgenommen.

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Auszeichnung für LyoReg von der Unimedizin Greifswald

Im Rahmen der 20. Nationalen Branchenkonferenz konnte ein interdisziplinäres Forschungsteam der Unimedizin Greifswald besonders beeindrucken: PD Dr. Konstanze Aurich, Dr. Janosch Schoon, Dr. Kerstin Wendland und Dr. Markus Krohn von der Klinik für Orthopädie, dem Institut für Transfusionsmedizin und dem Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement erhielten den 1. Preis des Baltic Sea Region Health Innovation Awards 2025. Damit wird ihre Idee, nachhaltige Zellkulturmedienzusätze aus verfallenen Blutprodukten herzustellen, mit insgesamt 5.000 Euro und Beratungsleistungen gefördert.

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Wie Wald wirkt

Naturerfahrungen und -aufenthalte können eine positive Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen haben. Das ist der Ausgangspunkt des Projektes Wald|Gesund, das von der Universitätsmedizin Greifswald und der Universität Greifswald durchgeführt wird. Ziel des Projektes ist es, mittel- und langfristige Effekte von gezielten Übungen in der Natur bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Unimedizin sucht dafür noch Probanden: Teilnehmen können Menschen im Alter ab 65 Jahren sowie Menschen mit Bluthochdruck, die mindestens 18 Jahre alt sind.

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Neues Institut an der Unimedizin Greifswald

Die Universitätsmedizin Greifswald hat ein neues Institut: das Institut für Molecular Genomics. Die Molekulare Genomik befasst sich mit der Struktur, Funktion und Regulation von Erbgut auf molekularer Ebene. Sie betrifft daher verschiedene Fachdisziplinen sowohl in der Forschung als auch in der Patientenversorgung. Das neue Institut, seit 1. Juni unter kommissarischer Leitung von Prof. Josefine Radke, wird künftig unterschiedliche Bereiche der molekularen Diagnostik der Universitätsmedizin Greifswald zentralisieren und damit auch eine Vermittlerrolle einnehmen.

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Menschenrechtsverletzungen in der häuslichen Pflege

Es ist ein Tabuthema: Um die Pflege von Angehörigen zu ermöglichen, wird eine Pflegekraft aus einem anderen Land eingestellt, die dann mit im Haushalt wohnt. Doch dieses „Living-in“ ist oftmals ethisch problematisch, etwa durch fehlende Erholungszeiten. Die Überlastung der Pflegekraft kann zudem eine Gefährdung für die betreute Person darstellen. Eine junge Wissenschaftlerin der Universitätsmedizin Greifswald erhielt jetzt für Ihre Arbeiten zu diesem Thema einen Menschenrechtspreis.

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Patienten vor einer Tumor-Behandlung fitter machen

Bevor sich Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren einer Behandlung unterziehen, können sie ihren weiteren Behandlungserfolg durch Fitness-Training und Ernährungstherapie verbessern. Das ist der Kerngedanke einer neuen Studie, die nun an der Unimedizin Greifswald gestartet ist. An der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Kopf- und Halschirurgie soll der Fitness- und Ernährungszustand der Betroffenen genau unter die Lupe genommen werden. Die Patienten unterziehen sich anschließend einem speziellen Ernährungs- und Bewegungsprogramm, was in der Fachsprache als Prähabilitation bezeichnet wird.

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Bohren oder heilen: neue Ansätze in der Kariestherapie

In der Vorlesungsreihe „Universität im Rathaus“ spricht Prof. Dr. Christian Splieth (Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universitätsmedizin Greifswald) am Montag, 02.06.2025, zum Thema „Bohren oder heilen: neue Ansätze in der Kariestherapie“. Der Vortrag beginnt um 17:00 Uhr im Bürgerschaftssaal des Greifswalder Rathauses. Die Vortragsreihe „Universität im Rathaus“ wird von der Stadt und der Universität gemeinsam organisiert. Der Eintritt ist frei.

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Nachwuchswissenschaftlerin erhält Posterpreis

Ältere Männer haben nach Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen ein höheres Sterberisiko als gleichaltrige Frauen. Das ist das Untersuchungsergebnis von Paula Strittmatter, einer Doktorandin an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin D – Geriatrie. Auf dem 131. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Wiesbaden stellte sie nun ihre Arbeit vor und konnte sich gegen zehn weitere Mitbewerber*innen durchsetzen. Die Jury zeichnete Strittmatter mit dem diesjährigen Posterpreis im Bereich Geriatrie aus.

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Bessere Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Long Covid

Bundesweit entstehen aktuell zwanzig spezialisierte Versorgungszentren für Kinder und Jugendliche mit Long Covid und verwandten Erkrankungen. Das PEDNET-LC genannte Vorhaben wird bis Ende 2028 mit etwa 41 Millionen Euro vom Bundesgesundheitsministerium gefördert. Auch in Greifswald und Rostock entsteht nun ein solches Zentrum, in dem die beiden Unimedizinen und die Universität Greifswald gleichermaßen mitwirken. Neben der Versorgung der Patientinnen und Patienten wollen Forschende mit dem Projekt vor allem Versorgungsrichtlinien entwickeln, Intrastrukturen aufbauen, Register- und Krankenversicherungsdaten analysieren sowie klinische und Evaluationsstudien durchführen.

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Erstes Unternehmen aus MV mit Innovationspreis ausgezeichnet

Das Greifswalder Ausgründungsprojekt „Ymolution“ erhielt im April den Innovationspreis der BioRegionen Deutschlands. Damit wurde erstmals ein Projekt aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. Seit 18 Jahren prämiert der Preis patentierte oder zur Patentierung angemeldete, anwendungsorientierte Ideen mit hohem Umsetzungspotenzial und großen Marktchancen.

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Land fördert innovative Hautkrebsforschung mit fünf Millionen Euro

Hautkrebs ist die häufigste Krebsart beim Menschen und stellt Betroffene sowie Gesundheitssysteme weltweit vor enorme Herausforderungen. Das Wissenschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern hat nun das Forschungsprojekt „Target-H“ für eine Förderung im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgewählt. Ziel des Projektes ist es, die Krankheitslast durch innovative Diagnostikverfahren, fortschrittliche Therapieansätze wie Kaltplasma und ein tiefergehendes Verständnis molekularer Tumormuster zu verringern.

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Tag der Wissenschaft der Medizin

Am 11. April von 9 bis 18 Uhr findet an der Unimedizin Greifswald der Tag der Wissenschaft der Medizin statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Fachschaftsrat Medizin. Hier können sich Promotionsinteressierte informieren und austauschen sowie direkt mit den Kliniken und Instituten in Kontakt treten.

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Thomas Kocher für Lebenswerk ausgezeichnet

Die European Federation of Periodontology (EFP) zeichnete zum zweiten Mal einen deutschen Zahnmediziner mit dem Distinguished Scientist Award aus: den Greifswalder Seniorprof. Thomas Kocher. Damit würdigt die weltweit größte parodontologische Fachgesellschaft das Lebenswerk des 70-Jährigen.

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Trainingsworkshops zu Citizen Science

An alle, die sich für Citizen Science interessieren: "mit:forschen! Gemeinsam Wissen schaffen" bietet im Mai eine kostenlose digitale Workshopreihe an. Sie gibt eine Einführung in die Facetten von bürgerwissenschaftlichen Projekten und eignet sich daher für Forschende, die sich neu in das Feld von Citizen Science begeben möchten.

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Projekt-Podcast gestartet

Das InkE-Projekt (Inklusive Exzellenz in der Medizin) ist mit einem 8-teiligen Podcast online gegangen: "Unbehandelt? Geschlecht in der Medizin". In der Auftaktfolge geht’s um Herzkreislauferkrankungen und die chronische Nierenkrankheit.

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Zwei neue Professuren – mit dem Heisenberg-Programm

Nicht unbekannt an der Unimedizin Greifswald, nun aber mit Professor*in-Titel: Daria Antonenko und Alexander Teumer. Die beiden haben sich erfolgreich für die sogenannte Heisenberg-Professur im Rahmen der Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft beworben.

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Linda Schönborn erhält Else Kröner Wiedereinstiegsförderung in Höhe von 354.000 Euro

Ärztin, Wissenschaftlerin, Mutter: Dr. Linda Schönborn vom Greifswalder Institut für Transfusionsmedizin erhält die Wiedereinstiegsförderung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS), damit dieser Spagat gut gelingen kann. In ihrem Forschungsprojekt untersucht die 31-jährige Dreifachmutter Blutgerinnsel nach viralen Infektionen.

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Noch bessere Behandlungen durch breitere Datenbasis

Die Forschenden der Universitätsmedizin Greifswald werden Krankenhausdaten künftig noch besser nutzen können. Das ermöglicht eine Gesetzesänderung, die der Landtag im Sommer beschlossen hat und die nun an der Universitätsmedizin Greifswald umgesetzt wird. Dadurch können Routinedaten von Patient*innen für Forschungszwecke auch ohne separate Einwilligung genutzt werden.

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Greifswalder Zahnmedizinerin erhält Forschungspreis

Können Zähne von jungen Menschen gerettet werden, wenn der Zahnnerv bereits aufgrund von Unfällen oder Karies abgestorben ist? Dieser Frage geht ein Forschungsteam an der Greifswalder Zahnmedizin nach.

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WissKomm für Forschende

Wie auch Wissenschaftler*innen ihre Themen verständlich kommunizieren können, vermittelt das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation, kurz NaWik, in verschiedenen Formaten. Die ersten Termine für Online-Seminare sind da. 

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Bundesverdienstkreuz für Prof. Lutz Gürtler

Der ehemalige Leiter des Friedrich Loeffler-Instituts für Medizinische Mikrobiologie, Prof. Lutz Gürtler, wurde im November mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Damit wurden insbesondere seine früheren Arbeiten zum HI-Virus und Aktivitäten zur Sicherheit von Blutkonserven gewürdigt. Größter wissenschaftlicher Erfolg war die Entdeckung des HIV-Subtyps O, das in den 80er Jahren insbesondere in Kamerun weit verbreitet war. 

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Mit veganen Antikörpern Tierversuche vermeiden

An der Unimedizin Greifswald startete im November ein Projekt, das bereits in ein paar Monaten zu einer Unternehmensgründung führen wird. Ein Forschungsteam des Interfakultären Instituts für Genetik und Funktionelle Genomforschung hat eine neue Methode zur Herstellung von Nanoantikörpern entwickelt, die komplett auf Tierversuche verzichtet. Diese „veganen“ Antikörper können für viele Forschungsbereiche eine bedeutende Rolle spielen – etwa in der Diagnostik und Krebsforschung, die bisher fast ausschließlich von tierischen Systemen abhängig waren.

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Für eine bessere Kinder- und Jugendgesundheit

Kindern und Jugendlichen in Deutschland in allen Phasen ihrer Entwicklung eine optimale, dem aktuellen Stand der Forschung entsprechende Krankheitserkennung und -behandlung gewährleisten – das ist das Ziel des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ). Als einer von deutschlandweit sieben Standorten wird Greifswald/Rostock den Schwerpunkt auf die Community Medicine, psychosoziale und mentale Gesundheit sowie auf Epidemiologie legen. Das Forschungsteam lud nun zum Kick-off ins Alfried Krupp Wissenschaftskolleg ein.

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Wie Akupunktur gegen Würgereflex helfen kann

Wird das Herz mit einer bestimmten Methode durch die Speiseröhre untersucht, kann es bei Patient*innen zu einem Würgereflex kommen. Akupunktur kann hier-bei Linderung verschaffen. Das konnte Prof. Taras Usichenko von der Greifswalder Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin zusammen mit seinem Forschungsteam belegen. Für ihre Ergebnisse wurden sie nun auf dem Internationalen Symposium der World Federation of Acupuncture Societies (WFSA) mit dem Forschungspreis ausgezeichnet.

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Wenn Übergewicht genetische Ursachen hat

Am Greifswalder Adipositaszentrum wird aktuell eine Studie zur Genetik von Adipositas durchgeführt. Insbesondere Patient*innen, die seit der frühesten Kindheit sehr stark übergewichtig sind, könnten an einer genetisch bedingten Adipositas leiden. Zentrale Frage ist, welche Formen der genetischen Veränderung zu Übergewicht führen können. Betroffene könnten sogar mit einem besonderen Medikament behandelt werden.

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Wie Kindheitstraumata die Gesundheit beeinflussen

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Unimedizin Greifswald haben in einer aktuellen Analyse mit Daten der NAKO Gesundheitsstudie den Zusammenhang zwischen Kindheitstrauma und der Diagnosewahrscheinlichkeit ausgewählter Erkrankungen untersucht. Sie konnten zeigen, dass traumatische Erfahrungen im Kindesalter mit einem höheren Risiko für körperliche und psychische Erkrankungen im Erwachsenalter verbunden waren.

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Wissenschaft und Aktivismus: Passt das zusammen?

Auch Wissenschaftler*innen können Rassismuskritik üben. Es muss mehr getan werden. Da waren sich die Teilnehmenden des Workshops „Engagiert gegen Rassismus - Wissenschaft trifft Aktivismus“ alle einig.

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Zahnärztinnen räumen bei Preisverleihungen ab

Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der Unimedizin Greifswald wurden bei der 100. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie in Bonn ausgezeichnet. Die beiden Doktorandinnen Yola Meisel von der Poliklinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Endodontologie und Wiebke Könning von der Inneren Medizin D – Geriatrie konnten mit ihren Studienergebnissen überzeugen.

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Förderbescheid für Forschung zu genetischen Analysen

Reinhard Meyer, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit übergab am Freitag (16.08.2024) in Greifswald zwei Förderbescheide für das Verbundvorhaben „Entwicklung und Erforschung neuartiger Referenzmaterialien für die NGS-basierte Analytik methylierter DNA am Beispiel des Chromatin-Remodellierungsgens SRCAP“.

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Kinderzahnheilkunde gewinnt Nachwuchspreis - Behandlung von Zahnzwischenraumkaries mit Silberdiaminfluorid

Silberdiaminfluorid (SDF) kann als hocheffektives Therapeutikum zur Behandlung von schwer zugänglicher Karies in Zahnzwischenräumen eingesetzt werden.

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Ein Designer-Protein gegen den Krankenhauskeim - Infektionsforschung: Startschuss für klinische Studienphase I

Ein neuartiger präventiver Wirkstoff gegen multiresistente Bakterien soll deren Besiedlung in der Nase bekämpfen. Das Unternehmen HYpharm hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit universitären Partnern und unterstützt durch das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) den Wirkstoff HY-133 weiterentwickelt und untersucht. HY-133 stellt einen neuartigen Eiweißstoff dar, der ursprünglich von Bakteriophagen stammt – also von Viren, die ausschließlich Bakterien befallen. Am Friedrich Loeffler-Institut für Medizinische Mikrobiologie der Unimedizin Greifswald wurde die Substanz umfangreich auf ihre Wirksamkeit getestet. Nun wird in der ersten klinischen Phase geprüft, ob der Wirkstoff sicher und verträglich für gesunde Menschen ist.

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