Domagk Master Class: Einblicke in das Förderprogramm
Stärkung von Kompetenz
„Die Domagk Master Class war für mich ein wichtiger Meilenstein in meiner wissenschaftlichen Laufbahn. Als besonders wertvoll habe ich den offenen und kollegialen Austausch mit anderen Wissenschaftler*innen im ähnlichen Karrierestadium empfunden. Dieser Dialog hat meine Perspektiven erweitert und meine Vernetzung innerhalb der Universitätsmedizin Greifswald nachhaltig gestärkt. Sehr hilfreich waren darüber hinaus auch die Seminare, z.B. zur strategischen Drittmitteleinwerbung. Die daraus entstandenen Anträge ermöglichen mir heute die eigenständige Finanzierung meiner Forschungsprojekte. Zudem hat das Programm meinen Weg zur Habilitation gezielt unterstützt und mein Profil als Clinician Scientist geschärft.“
PD Dr.med. Linda Schönborn, Institut für Transfusionsmedizin
Mentoring als Chance
"Die Domagk Master Class (DMC) war nie fordernd oder programmatisch, sondern hat mich darin bestärkt, meine individuellen Ziele konsequent zu verfolgen. Ich habe die DMC als einen Rahmen erlebt, der wissenschaftliche Eigenständigkeit fördert und ein zusätzlicher Baustein auf meinem Weg zur Habilitation, zur Berufungsfähigkeit und zur erfolgreichen Einwerbung kompetitiver Drittmittel war. Als Teilnehmer der ersten Kohorte (2022) war es für mich besonders wertvoll, die zukünftige Ausrichtung der DMC aktiv mitgestalten zu können. Ich habe sehr vom Mentoring durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen profitiert. Es wurde offen über Chancen, strategische Entscheidungen und typische Hürden auf dem Weg zur Professur gesprochen. Mindestens ebenso wichtig war der Austausch mit akademisch Gleichaltrigen. Die informellen Treffen zu Methoden, Antragsformaten und Drittmittelstrategien führten zur internen Vernetzung, waren nachhaltig und einfach schöne Abende. Stipendiat*innen der DMC profitieren von einem gelebten, unterstützenden Umfeld.
Dr. rer. medic. Janosch Schoon, Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Rehabilitative Medizin
Ein entscheidender Schritt
"Die Teilnahme an der Domagk Master Class war ein entscheidender Schritt in meiner Entwicklung als Clinician-Scientist. Wertvoll war die Vermittlung von Strategien zur Drittmitteleinwerbung sowie die Möglichkeit, mein Forschungsprofil zu schärfen. Die Auseinandersetzung mit Projektentwicklung und wissenschaftlicher Positionierung hat mich unterstützt, eigene Anträge vorzubereiten, meine wissenschaftliche Unabhängigkeit auszubauen und meine Habilitation erfolgreich abzuschließen. Insbesondere hat die Vernetzung mit anderen Nachwuchswissenschaftler*innen innerhalb der Domagk Master Class nachhaltige Kooperationen ermöglicht und meine wissenschaftliche Karriere nachhaltig gestärkt.“
PD Dr. Florian Siegerist, Institut für Anatomie und Zellbiologie
Langfristige Perspektive
„Die im Rahmen der Domagk Master Class erfolgte Vernetzung, Hilfestellung zur Finanzierung und Schärfung des eigenen Forschungsprofils bietet uns die Möglichkeit, auch langfristig klinische Tätigkeit, Wissenschaft und Familie zu vereinen.
Die Förderung unterstützt also fortgeschrittene Nachwuchswissenschaftler*innen grundlegend dabei, die Berufbarkeit und eine dauerhafte Perspektive als klinisch tätige*r Wissenschaftler*in zu erlangen.“
Dr. med. Sebastian Strauss, Klinik für Neurologie
Eigenes Forschungsprofil
„Die Domagk Master Class ermöglicht uns schon während der Facharztausbildung durch die zur Verfügung gestellte klinische Expertise und Forschungszeit eigene Forschungsprojekte zu planen und umzusetzen. Zudem legt es Wert auf die Akquise von eigenen Drittmitteln, um in der nationalen und internationalen Forschungslandschaft Sichtbarkeit zu erlangen.
Mithilfe der Förderung ist es uns in der Klinik für Neurologie gelungen hochrelevante klinisch Fragen und grundlagenorientierte Forschung z. B. beim Thema Schlaganfall und Schmerzerkrankungen zu verknüpfen und innovative Ansätze mit hoher Qualität umzusetzen.“
Dr. med. Johanna Ruhnau, Klinik für Neurologie
Vernetzung am Standort und Forschungserfolge
"Durch die erfolgreiche innerklinische Vernetzung konnten wir sowohl Risikofaktoren des Delirs nach operativem Eingriff als auch im Schlaganfall definieren und sind nun maßgeblich auf der Suche nach elektrophysiologischen bzw. laborchemischen Markern, um diese Komplikation frühzeitig identifizieren und monitoren zu können. Dies trägt nicht nur zum besseren Verständnis der Pathophysiologie des Delirs bei, sondern ist für die Verlaufs- und Prognosebeurteilung der Patient*innen von entscheidender Bedeutung, um individuelle Behandlungs-/ Rehabilitationsstrategien zur Vermeidung von Institutionalisierung und Pflegebedürftigkeit zu ermöglichen.“ Dr. Johanna Ruhnau, Klinik für Neurologie
Weitere Stimmen unserer Stipendiat*innen
Vergrößern Sie durch Klicken auf die Bilder unsere Plakate zur Domagk Master Class aus der Reihe "Wissenschaft ist unsere DNA"