Zum Inhalt springen

Neues aus der Wissenschaft

WissKomm-Ticker

PIRATE-Projekt_QUAD.jpg

Offizieller Auftakt des PIRATE-Projekts: Individuelles Risiko von Hirnaneurysmen präziser bestimmen

Wie hoch ist das Risiko, dass ein Hirnaneurysma wächst oder reißt und welche Behandlung ist für Patient*innen die richtige? Das Verbundprojekt PIRATE (Personalisierte intrakranielle Risikobestimmung von Aneurysma-Patient*innen zur Therapie-Evaluation) bringt Expert*innen aus Medizin, medizinischer Bildgebung, Informatik und computergestützter Modellierung zusammen, um diese Fragen künftig individueller zu beantworten. Forschende der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald, der Hochschule Stralsund, der Universität Rostock und der Universitätsmedizin Rostock entwickeln dafür gemeinsam neue Verfahren für eine personalisierte Risikobewertung und Therapieplanung. Zum offiziellen Projektauftakt kamen die Verbundpartner*innen am 26. August 2026 zu einem Kick-off an der Universität Greifswald zusammen.

Zur Pressemitteilung der Universität Greifswald

Prof_Nicole_Endlich_QUAD.jpg

Forschende untersuchen Einfluss der Niere auf die Hirnleistung

Die Universitätsmedizin Greifswald beteiligt sich als einziger deutscher Partner am europäischen Forschungsprojekt MOMENTUM. Insgesamt arbeiten 13 Einrichtungen aus neun Ländern zusammen, um zu untersuchen, warum Menschen mit chronischen Nierenerkrankungen besonders häufig unter Einschränkungen ihrer geistigen Leistungsfähigkeit leiden. Das von der Europäischen Union im Rahmen von Horizon Europe mit insgesamt knapp sechs Millionen Euro geförderte Projekt läuft bis Mai 2030. 

Weiterlesen...

Unimedizin_Greifswald_-_STAR-MBM_QUAD.jpg

Europaweit gemeinsam gegen Hirnmetastasen

Hirnmetastasen sind in der Behandlung herausfordernd, da sie sich weiterentwickeln und widerstandsfähig gegen Therapien werden können. Die Unimedizin Greifswald ist Teil des europäischen Forschungsprojekts STAR-MBM, das im Rahmen von Horizont Europa, dem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, gefördert wird. Gemeinsam arbeitet die Universitätsmedizin Greifswald in einem internationalen Netzwerk, das von der Projektleitung Dr. Torben Redmer von Österreich aus koordiniert wird. Ziel ist es, eine Strategie zur Bekämpfung dieser Resistenzen zu erarbeiten. Im Fokus des im Juni gestarteten Forschungsprojekts STAR-MBM steht die Widerstandsfähigkeit von durch schwarzen Hautkrebs entstandenen Hirnmetastasen.

Weiterlesen...

NAKO-Studie.jpg

NAKO-Podiumsdiskussion auf der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft

Die Relevanz von Bevölkerungsstudien stand im Mittelpunkt einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion in Rostock. Unter dem Titel „Die NAKO Gesundheitsstudie: Datengrundlage für das Gesundheitssystem von morgen“ diskutierten führende Köpfe aus Wissenschaft, Versorgung und Politik die Zukunft der Medizin. Die Session bot tiefgehende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der NAKO. Gleichzeitig unterstrich sie deren zentralen Beitrag zu einer evidenzbasierten, zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung.

Weiterlesen…

csm_DSC_8629_biocon_nbk_06.2026_5ee16379d8.jpg

Ymolution gewinnt Baltic Sea Region Health Innovation Award

Das neu gegründete Start-up hat eine bahnbrechende Plattform für die tierversuchsfreie Herstellung hochspezifischer Nanoantikörper entwickelt. Der Baltic Sea Region Health Innovation Award wird unter Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, im Rahmen der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft verliehen - ein Preis für Start-ups und solche, die es noch werden wollen. Die Gewinner*innen des 6. „Baltic Sea Region Health Innovation Award“ (BSR HIA) wurden am 11. Juni 2026 auf der 21. Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft von Minister Dr. Wolfgang Blank mit Geld- bzw. Sachleistungen ausgezeichnet.

Weiterlesen...

Vom_Schädling_zum_Werkzeug.jpg

Vom Schädling zum nützlichen Werkzeug

Forschende des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) haben gezeigt, dass sich Larven der Großen Wachsmotte (Galleria mellonella) als alternatives Infektionsmodell eignen, um die Gefährlichkeit von Bakterien im größeren Maßstab zu untersuchen. Dadurch könnten Tierversuche an Säugetieren künftig deutlich reduziert werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in „The Lancet Microbe“ veröffentlicht.

Weiterlesen...

Hertel-Johannes-Prof-Portrait_QUAD.png

Bedeutende Förderung mit internationaler Kooperation

Ob große Weltlage oder kleine Mundhöhle: Für seine Forschungen zur Gesamtheit aller Mikroben, dem Mikrobiom, erhielten Prof. Johannes Hertel von der Universitätsmedizin Greifswald und seine Kooperationspartner nun zwei hochkarätige Förderungen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Volkswagen-Stiftung. Überraschend: Die Zusage der VW-Stiftung erhielt er im Losverfahren. Projektpartner sind jeweils die Johns-Hopkins-Universität in den USA und das Universitätsklinikum Freiburg.

Weiterlesen...

UMGreifswald_Carlo-Zaninetti_QUAD.jpg

Seltene Erkrankungen mit einem Tropfen Blut erkennen

Gestörte Blutstillung, große blaue Flecken ohne erkennbaren Grund seit dem Kindesalter: Hierfür kann eine angeborene Thrombozytenstörung verantwortlich sein. Mehr als 70 dieser erblichen Erkrankungen sind bekannt - aber sie sind schwer zu diagnostizieren. Betroffene Patienten haben oft einen Jahrelangen Leidensweg hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Greifswalder Forscher haben jetzt eine vielversprechende Methode am Mikroskop entwickelt, bei der bereits Neugeborene mit nur einem Tropfen Blut getestet werden können. 

Weiterlesen...

 

Weitere News aus unserem WissKomm-Ticker finden Sie in unserem Archiv.

Forschungshighlights

Portrait-Muzzio-Wein_QUAD.jpg

Bakterienbläschen und ihr Einfluss auf die Fruchtbarkeit

Bakterien können möglicherweise die weiblichen Fortpflanzungsorgane beeinflussen, ohne selbst dorthin zu gelangen. Ein internationales Forschungsteam mit maßgeblicher Beteiligung der Universitätsmedizin Greifswald hat untersucht, welche Rolle dabei winzige, von Bakterien freigesetzte Nanobläschen spielen könnten. Die Übersichtsstudie zeigt, dass diese sogenannten bakteriellen extrazellulären Vesikel möglicherweise die Immunreaktion während der frühen Schwangerschaft, die Einnistung eines Embryos und die Entwicklung der Plazenta beeinflussen. Gleichzeitig machen die Forschenden deutlich, dass das junge Forschungsfeld noch am Anfang steht. Die Arbeit wurde in der Fachzeitschrift Journal of Extracellular Vesicles veröffentlicht.

Weiterlesen...

Sendler-Matthias_QUAD.jpg

Bereits zugelassenes Medikament könnte schwere Pankreatitis-Verläufe verhindern

Ein bereits zugelassenes Medikament könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung der akuten und chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung bieten. Forschende der Universitätsmedizin Greifswald haben im Tiermodell gezeigt, dass der Wirkstoff Anakinra die entzündungsbedingten Schäden bei einer akuten Pankreatitis verringert und bei einer chronischen Erkrankung die fortschreitende Vernarbung der Bauchspeicheldrüse bremst. Das Medikament unterbricht einen Signalweg, der die ursprüngliche Schädigung des Organs mit der Immunreaktion und der späteren Vernarbung verbindet. Weil Anakinra bereits seit vielen Jahren gegen andere entzündliche Erkrankungen eingesetzt wird, könnte der Wirkstoff grundsätzlich schneller für eine neue Anwendung geprüft werden. Die Ergebnisse wurden im internationalen Fachmagazin „Advanced Science“ veröffentlicht. 

Weiterlesen...

Prof-Templin-Christian_QUAD.jpg

Herzkrankheit „Broken Heart Syndrom“ vereinfacht diagnostizieren

Eine Kooperation zwischen der Universität Zürich und der Unimedizin Greifswald entwickelte eine neue Methode, um das sogenannte „Broken-Heart-Syndrom“ bereits vor einer invasiven Herzkatheteruntersuchung mit hoher Genauigkeit zu erkennen. Die Studienleitungen erwarten dadurch eine vereinfachte Diagnose gerade in der Notfallmedizin. Die Ergebnisse wurden gerade am Europäischen Kardiologiekongress in München vorgestellt und zeitgleich im renommierten European Heart Journal veröffentlicht.

Weiterlesen...

Teumer_Buero_QUAD.jpg

Schilddrüsenunterfunktion: Neue Gen-Spuren entdeckt

Wenn die Schilddrüse zu wenige Hormone bildet, läuft der Körper auf Sparflamme. Müdigkeit, Gewichtszunahme oder Kälteempfindlichkeit sind klassische Symptome dieser Unterfunktion. Deren häufigste Ursache ist eine Erkrankung namens Hashimoto-Thyreoiditis, bei der das eigene Immunsystem die Schilddrüse angreift. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Greifswalder Professors Alexander Teumer hat nun untersucht, welche Gene Einfluss auf die Entstehung einer Hashimoto-Unterfunktion haben können. Teumer hat die neuen Erkenntnisse nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.

Weiterlesen...

Kroenke-Jan-2.jpg

Medizinischer Durchbruch bei Autoimmunerkrankung

Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universitätsmedizin Greifswald haben eine neue Therapiestrategie bei der Immunthrombozytopenie (ITP) entdeckt. Drei Patient*innen konnten erfolgreich mit einem eigentlich für Blutkrebs zugelassenen bispezifischen Antikörper behandelt werden. Während ITP bislang eine lebenslange Behandlung mit mehreren Medikamenten, bei nicht unerheblichen Nebenwirkungen, erforderte, normalisierte sich im Zuge der vorübergehenden Immuntherapie das Blutbild der Patient*innen innerhalb weniger Tage vollständig. Die behandelten Patient*innen sind seit mehreren Monaten symptom- und therapiefrei, auch die bisherige Dauermedikation ist nun verzichtbar. Die Studie wurde international in Blood Immunology & Cellular Therapy publiziert.

Weiterlesen...

Hossain_Faruq_QUAD.jpg

Wichtige Erkenntnis für individualisierte Krebstherapie

Das sogenannte Philadelphia-Chromosom ist ein typisches Erkennungsmerkmal für verschiedene Formen von Leukämie. Forscher*innen der Universität und Universitätsmedizin Greifswald konstruierten den Genfehler in kultivierten menschlichen Leukämie-Zellen und entdeckten, dass er auch ein körpereigenes Eiweiß blockiert, das normalerweise die Wirkung von Krebsmedikamenten abwehrt. Dadurch werden Krebszellen empfindlicher für bestimmte Medikamente. Die Ergebnisse wurden in Experimental Hematology & Oncology veröffentlicht.

Weiterlesen...

 

Weitere News aus unseren Forschungshighlights finden Sie in unserem Archiv.

Forschung im Dialog

Ruba_Al_Abdulla_und_Robin_Pilz_quad.jpg

Zwei Nachwuchsforschende über ihren ersten DFG-Antrag

Dr. Ruba Al Abdulla vom Institut für Medizinische Biochemie und Molekularbiologie und Dr. Robin Pilz vom Institut für Humangenetik: Zwei Forschende, die zum ersten Mal erfolgreich einen DFG-Antrag gestellt haben. Im Gespräch erzählen sie uns, woran sie forschen und wie man einen solchen Antrag angeht.

Weiterlesen ...

HIOH_Department_Heads_Portrait_Katharina_Schaufler-3__c_Wally_Pruss_quad.jpg

„Wir müssen frühzeitig handeln, 5 nach 12 ist es zu spät“

HIOH-Forscherin Prof. Katharina Schaufler spricht im Interview über antibiotikaresistente Keime im Ostseewasser und den dringenden Handlungsbedarf.

Weiterlesen ...

 

NAKO_Prof._Henry_Völzke_quad.jpg

Jodstatus: mangelhaft

Prof. Henry Völzke vom Institut für Community Medicine koordiniert eines der großen drittmittelfinanzierten Forschungsprojekte an der UMG: EUthyroid2. Es wird ausschließlich von der Europäischen Union finanziert und soll Maßnahmen gegen den alarmierend hohen Anteil von Jodmangel in europäischen Ländern ergreifen. In einem Interview mit der Deutschen Hebammen Zeitschrift berichtet er vom Jodmangel bei Schwangeren und von politischen Anstrengungen, um die Jodversorgung in Europa zu verbessern. Das Interview kann noch bis zum 14. Oktober kostenlos gelesen werden.

Weiterlesen ...

Christopher_Hampf_quad.jpg

Von der Einwilligung bis zur Pseudonymisierung: die Arbeit der Treuhandstelle

Bereits seit zehn Jahren gibt es an der Unimedizin Greifswald eine unabhängige Treuhandstelle (THS). Während das Datenintegrationszentrum (DIZ) mit medizinischen Daten arbeitet, liegt der Schwerpunkt einer Treuhandstelle bei den identifizierenden Daten. Christopher Hampf ist Entwickler an der THS und erklärt, mit welchen Aufgaben sich eine klassische Treuhandstelle beschäftigt und wie sie eine vernetzte medizinische Forschung über mehrere Standorte in Deutschland ermöglichen wird.

Weiterlesen ...

Josefine_Radke.jpg

Eine neue Core Unit als Zukunftsprojekt für Präzisionsmedizin

Seit September 2021 ist PD Dr. Josefine Radke Neuropathologin an der Unimedizin Greifswald. Zu Ihren Schwerpunktgebieten gehört die Forschung zu Hirn-Metastasen. Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Aufbau einer neuen Core Unit. Was das ist und inwiefern auch andere Fachbereiche der UMG künftig davon profitieren werden, darüber sprach Radke mit uns.

Weiterlesen ...

Grafik_OH_Projekte.jpg

Der Charme von One Health ist Vernetzung

Es ist ein Thema so alt wie die moderne Medizin: Schon Rudolf Virchow und Friedrich Loeffler erkannten, dass es in der Human- und Veterinärmedizin Probleme gibt, die zusammengehören. Virchow entwickelte den Begriff Zoonose, um Krankheiten zu beschreiben, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Was zunächst über viele Jahrzehnte unter One Medicine Concept gefasst wurde, wurde Anfang der 2000er um den Umweltaspekt ergänzt. Daraus entstand der heute in vielfacher Weise verwendete One-Health-Ansatz.

Weiterlesen ...

 

Neues-aus-der-Fakultaet_quer.jpg

Aus der Forschung in die Gesundheitswirtschaft

Intellectual Property, Patentierung, Ausgründung, Wissens- und Technologietransfer. Was ganz schön technokratisch, zugleich aber auch irgendwie innovativ klingt, wollen wir auf dieser Seite erklären. Denn all diese Begrifflichkeiten begegnen jenen Wissenschaftler*innen, die eine zündende Idee haben und sich diese patentrechtlich schützen lassen möchten. Doch was passiert eigentlich, wenn ich meine Erfindung dem Arbeitgeber gemeldet habe? Wie kann ich meine Idee bestmöglich schützen und in die kommerzielle Verwertung überführen lassen? Gibt es Menschen an der UMG, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen können?

Wir haben mit Christian Hentschker und Alexander Reder von der Abteilung Funktionelle Genomforschung gesprochen, die in Sachen Ausgründung bereits viele Wege gegangen sind und ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten.

Weiterlesen ...

 

Sylvia_Stracke-8-2.jpg

Inklusive Exzellenz in der Medizin

„Inklusive Exzellenz in der Medizin", kurz InkE, heißt das neue Projekt der Unimedizin Greifswald und Universität Greifswald. Übergeordnetes Ziel soll es sein, den Aspekt des Geschlechts mehr ins Bewusstsein von Nachwuchswissenschaftler*innen zu rücken. Dies soll direkte Auswirkungen auf die Behandlungspraxis herbeiführen. Initiiert wurde die Studie von Prof. Sylvia Stracke. Die UMG-live hat die kommissarische Leiterin der Inneren Medizin A zu InkE befragt.

Weiterlesen ...

Kontakt | Wissenschaftskommunikation

Hauke_Meier.jpg

Hauke Meier
Wissenschaftsredakteur Vertretung

Stabstelle Kommunikation und Marketing
Walther-Rathenau-Straße 46 | 17475 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86-6521
E-Mail: hauke.meier@med.uni-greifswald.de

2023-09-05_Katrin_Kleedehn.jpg

Katrin Kleedehn
Wissenschaftsredakteurin
(in Elternzeit)

Stabstelle Kommunikation und Marketing
Walther-Rathenau-Straße 46 | 17475 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86-6521
E-Mail: katrin.kleedehnmed.uni-greifswaldde