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Neues aus der Wissenschaft

WissKomm-Ticker

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Gesundheitsstudie SHIP: Start der sechsten Untersuchungswelle der ersten Bevölkerungsgruppe

Mit dem Start der neuen Untersuchungswelle SHIP-START-5 beginnt im Greifswalder SHIP-Untersuchungs zentrum im März die sechste medizinische Untersuchungsreihe zur ersten Bevölkerungsgruppe des Pro jektes „Study of Health in Pomerania“ (SHIP). Seit dem Beginn der Langzeitstudie im Jahr 1997 begleiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald mehrere tausend Menschen aus Vorpommern über Jahrzehnte hinweg medizinisch und zahnmedizinisch.

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Bekämpfung von Jodmangel in Europa – Greifswalder EUthyroid2-Projekt im European Thyroid Journal

Die Folgen von Jodmangel verursachen enorme Kosten für die Gesundheitssysteme. Das EU-geförderte Projekt „EUthyroid2“ befasst sich mit dem Problem und wird an der Universitätsmedizin Greifswald von Professor Henry Völzke und seinem Team koordiniert. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel im European Thyroid Journal skizzierte das Projektteam einen umfangreichen Plan zur Behebung des Jodmangels in Europa. 

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Ausgezeichnete Forschung ohne Tierversuche

Der Greifswalder Forscher Dr. Pedro Caetano Pinto hat gestern den diesjährigen Herbert-Stiller-Preis für exzellente tierversuchsfreie Forschung entgegengenommen. Pinto arbeitet an der Klinik für Urologie der Unimedizin Greifswald. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche würdigte damit das Projekt, in dem ein menschliches Blase-auf-dem-Chip-Modell zur Erforschung von Blasenkrebs entwickelt wird. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben.

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DFG verlängert Förderung für Greifswalder Graduiertenkolleg PRO

Das Graduiertenkolleg PRO der Universität Greifswald (UG) und der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) erhält eine weitere Förderperiode. Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 27.11.2025 mitgeteilt hat, wird es nun bis 2030 unterstützt. Damit wird der Forschungsver-bund über den maximal möglichen Zeitraum von neun Jahren und mit einer Fördersumme von mehr als 13 Millionen Euro gefördert. Im Mittelpunkt steht die Thematik „Proteasen bei Pathogen und Wirt: Ihre Bedeutung bei Entzündung und Infektion.“

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Gicht: Von königlichen Beschwerden zu moderner Forschung in Greifswald

Gicht gilt heute als Volkskrankheit. Lange Zeit wurde vor allem eine ungesunde Lebensweise mit falscher Ernährung als Ursache für quälende Gichtanfälle gehalten. Die moderne Forschung hat jedoch noch mehr Faktoren bestimmen können, die eine Rolle bei dieser Krankheit spielen. Prof. Dr. Jean-François Chenot und Dr. Julia Truthmann von der Universitätsmedizin sprechen in der Universität im Rathaus am Montag, 27. Oktober 2025, über Gicht. Kommen Sie um 17:00 Uhr in den Bürgerschaftssaal im Rathaus; der Eintritt ist frei.

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Fortschritt in der Genetik psychischer Erkrankungen

Depressionen und andere psychische Erkrankungen können nicht nur aufgrund verschiedener Umweltfaktoren wie Stress oder frühkindliche Traumatisierungen entstehen. Auch die Genetik eines Menschen kann Einfluss auf die psychische Gesundheit nehmen. Seit fast 15 Jahren unter suchen Forschende der Greifswalder Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, welche Gene besonders beteiligt sind. Mittlerweile arbeiten die Forschungsgruppen rund um Prof. Hans J. Grabe mit großen internationalen Konsortien – bestehend aus verschiedenen Forschungseinrichtungen – zusammen und erlangen in der Wissenschaft immer mehr Aufmerksamkeit. Mit diesem besonderen Forschungsschwerpunkt wurde Grabe zuletzt in die Liste der 1.000 besten Wissenschaftler*innen in der Psychologie weltweit aufgenommen (www.research.com).

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Anmeldestart für die WissKon25

Das Nationale Institut für Wissenschaftskommunikation (NaWik) richtet auch in diesem Jahr die sogenannte WissKon aus. Sie ist die Konferenz für kommunizierende Forschende und findet am 2. Dezember in Karlsruhe statt. Einen Tag lang stehen Networking, Inspiration und neue Impulse rund um die Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt. Eine Anmeldung ist jetzt möglich. Wer keinen Platz ergattern konnte, kann am 2. Dezember auch die einzelnen Vorträge streamen. Alle Infos zum Programm und zur Anmeldung …

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Greifswalder prägt moderne Hirnchirurgie

Der Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie, Prof. Henry Schroeder, wurde auf dem diesjährigen Weltkongress für Neuroendoskopie mit dem Innovator Award ausgezeichnet. Damit würdigt die Fachgesellschaft International Federation of Neuroendoscopy (IFNE) den Greifswalder Neurochirurgen für sein Lebenswerk. Schroeder habe zu der Entwicklung von minimalinvasiven Techniken in der Neurochirurgie in besonderem Maße beigetragen, wie die Jury betonte. Der Weltkongress fand vom 14. bis 17. September in Graz statt.

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Weitere News aus unserem WissKomm-Ticker finden Sie in unserem Archiv.

Forschung im Dialog

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Zwei Nachwuchsforschende über ihren ersten DFG-Antrag

Dr. Ruba Al Abdulla vom Institut für Medizinische Biochemie und Molekularbiologie und Dr. Robin Pilz vom Institut für Humangenetik: Zwei Forschende, die zum ersten Mal erfolgreich einen DFG-Antrag gestellt haben. Im Gespräch erzählen sie uns, woran sie forschen und wie man einen solchen Antrag angeht.

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„Wir müssen frühzeitig handeln, 5 nach 12 ist es zu spät“

HIOH-Forscherin Prof. Katharina Schaufler spricht im Interview über antibiotikaresistente Keime im Ostseewasser und den dringenden Handlungsbedarf.

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Jodstatus: mangelhaft

Prof. Henry Völzke vom Institut für Community Medicine koordiniert eines der großen drittmittelfinanzierten Forschungsprojekte an der UMG: EUthyroid2. Es wird ausschließlich von der Europäischen Union finanziert und soll Maßnahmen gegen den alarmierend hohen Anteil von Jodmangel in europäischen Ländern ergreifen. In einem Interview mit der Deutschen Hebammen Zeitschrift berichtet er vom Jodmangel bei Schwangeren und von politischen Anstrengungen, um die Jodversorgung in Europa zu verbessern. Das Interview kann noch bis zum 14. Oktober kostenlos gelesen werden.

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Von der Einwilligung bis zur Pseudonymisierung: die Arbeit der Treuhandstelle

Bereits seit zehn Jahren gibt es an der Unimedizin Greifswald eine unabhängige Treuhandstelle (THS). Während das Datenintegrationszentrum (DIZ) mit medizinischen Daten arbeitet, liegt der Schwerpunkt einer Treuhandstelle bei den identifizierenden Daten. Christopher Hampf ist Entwickler an der THS und erklärt, mit welchen Aufgaben sich eine klassische Treuhandstelle beschäftigt und wie sie eine vernetzte medizinische Forschung über mehrere Standorte in Deutschland ermöglichen wird.

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Eine neue Core Unit als Zukunftsprojekt für Präzisionsmedizin

Seit September 2021 ist PD Dr. Josefine Radke Neuropathologin an der Unimedizin Greifswald. Zu Ihren Schwerpunktgebieten gehört die Forschung zu Hirn-Metastasen. Aktuell beschäftigt sie sich mit dem Aufbau einer neuen Core Unit. Was das ist und inwiefern auch andere Fachbereiche der UMG künftig davon profitieren werden, darüber sprach Radke mit uns.

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Der Charme von One Health ist Vernetzung

Es ist ein Thema so alt wie die moderne Medizin: Schon Rudolf Virchow und Friedrich Loeffler erkannten, dass es in der Human- und Veterinärmedizin Probleme gibt, die zusammengehören. Virchow entwickelte den Begriff Zoonose, um Krankheiten zu beschreiben, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Was zunächst über viele Jahrzehnte unter One Medicine Concept gefasst wurde, wurde Anfang der 2000er um den Umweltaspekt ergänzt. Daraus entstand der heute in vielfacher Weise verwendete One-Health-Ansatz.

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Aus der Forschung in die Gesundheitswirtschaft

Intellectual Property, Patentierung, Ausgründung, Wissens- und Technologietransfer. Was ganz schön technokratisch, zugleich aber auch irgendwie innovativ klingt, wollen wir auf dieser Seite erklären. Denn all diese Begrifflichkeiten begegnen jenen Wissenschaftler*innen, die eine zündende Idee haben und sich diese patentrechtlich schützen lassen möchten. Doch was passiert eigentlich, wenn ich meine Erfindung dem Arbeitgeber gemeldet habe? Wie kann ich meine Idee bestmöglich schützen und in die kommerzielle Verwertung überführen lassen? Gibt es Menschen an der UMG, die mich bei meinem Vorhaben unterstützen können?

Wir haben mit Christian Hentschker und Alexander Reder von der Abteilung Funktionelle Genomforschung gesprochen, die in Sachen Ausgründung bereits viele Wege gegangen sind und ihre Erfahrungen mit uns teilen möchten.

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Inklusive Exzellenz in der Medizin

„Inklusive Exzellenz in der Medizin", kurz InkE, heißt das neue Projekt der Unimedizin Greifswald und Universität Greifswald. Übergeordnetes Ziel soll es sein, den Aspekt des Geschlechts mehr ins Bewusstsein von Nachwuchswissenschaftler*innen zu rücken. Dies soll direkte Auswirkungen auf die Behandlungspraxis herbeiführen. Initiiert wurde die Studie von Prof. Sylvia Stracke. Die UMG-live hat die kommissarische Leiterin der Inneren Medizin A zu InkE befragt.

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Forschungshighlights

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Greifswald prägt europäische Forschung zur Sepsisversorgung

Die auch als Blutvergiftung bekannte Sepsis zählt zu den häufigsten und tödlichsten Notfällen weltweit. Zwei aktuelle Publikationen Greifswalder Forscher zeigen nun eindrücklich, wie groß der Verbesserungsbedarf in der Sepsisversorgung europäischer Krankenhäuser ist. Dazu beschreiben die Veröffentlichungen die Ergebnisse einer umfassenden europaweiten Studie. Mit den beiden Publikationen schaffte das Greifswalder Forschungsteam eine Grundlage für neue nationale und europäische Strategien zur Verbesserung der Sepsisversorgung. 

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Greifswalder Publikation im internationalen Magazin Advanced Science veröffentlicht

In Mecklenburg-Vorpommern tritt eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) überdurchschnittlich oft auf. Die Grundlagenforschung an der Universitätsmedizin Greifswald untersucht den Krankheitsverlauf, um langfristig gezieltere Therapieansätze entwickeln zu können. Ein hiesiges Forschungsprojekt befasste sich mit der Antwort des Immunsystems bei einer akuten Entzündung, die sich bei einer Pankreatitis komplexer als bisher angenommen herausstellte. Die neuen Erkenntnisse können zu einer gezielteren Entwicklung von Medikamenten beitragen. Die Ergebnisse wurden in der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift Advanced Science veröffentlicht.

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Entdeckung kann Impfstoffe in Zukunft noch sicherer machen

Ein Greifswalder Forschungsteam hat zusammen mit internationalen Partner*innen aus Australien und Kanada herausgefunden wie vermieden werden kann, dass eine Verkettung seltener Umstände sogenannte Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung auslöst. Durch die Entdeckung können Impfstoffe in Zukunft noch sicherer gemacht werden. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht. Bereits auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie 2021 erhielt das Greifswalder Forschungsteam um Prof.  Andreas Greinacher weltweite Aufmerksamkeit, als sie die Ursache sehr seltener Blutgerinnsel in den Hirnvenen nach einer Impfung mit Vektor-basierten COVID-19-Impfstoffen erkannten. 

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Anatomische Gesellschaft prämiert Greifswalder Wissenschaftler*in

Viermal jährlich verleiht die Anatomische Gesellschaft einen Preis für herausragende wissenschaftliche Publikationen. Für das 2. Quartal 2025 wurde nun eine Studie zur Nierenforschung eines Forschungsteams vom Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universitätsmedizin Greifswald prämiert. Die Publikation erschien im Mai dieses Jahres in der Fachzeitschrift Journal of Nanobiotechnology und stellt einen wichtigen Durchbruch für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze bei chronischen Nierenerkrankungen dar. Beide Wissenschaftler*innen erhalten nun im nächsten Jahr die Möglichkeit, ihre Arbeit auf der kommenden Jahrestagung der Anatomischen Gesellschaft im Rahmen eines Preisträgersymposiums zu präsentieren und bauen derzeit ihre Forschungen aus.

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Wenn der Zusammenbau des Recyclingcontainers fehlerhaft ist

Bisher war bekannt, dass ein gestörter Recyclingprozess von Eiweißen in einer Zelle selbstentzündliche Erkrankungen und neurologische Symptome verursachen kann. Oftmals sind diese selbstentzündlichen, sogenannten autoinflammatorischen Krankheiten auf vererbte Varianten von Genen zurückzuführen. Diese Veränderungen stören den Prozess im Recyclingcontainer einer Zelle, dem sogenannten Proteasom. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Elke Krüger von der Universitätsmedizin Greifswald und dem National Institute of Health aus den USA untersuchte eine neu aufgetretene Veränderung, die schwere Ausprägungen der autoinflammatorischen Krankheit zur Folge hatte. Bei dieser seltenen Erkrankung ist der Recyclingcontainer der Zelle von Geburt an fehlerhaft. Entdeckt wurde nun, dass ein fehlerhaftes Teil dieses Containers dazu führt, dass dieser in seinem korrekten Zusammenbau beeinträchtigt wird. Die Ergebnisse der Studie erschienen jetzt in dem international anerkannten Fachmagazin Annals of the Rheumatic Diseases.

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Streik bei der zellulären Müllabfuhr

Wenn die zelluläre Abbaumaschine im menschlichen Körper nicht mehr funktioniert, hat das gravierende Folgen für das Gehirn. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Greifswalder Professorin Elke Krüger hat herausgefunden, dass bestimmte genetische Veränderungen in der Proteinabbaumaschine der Zelle, genannt Proteasom, schwere neuronale Entwicklungsstörungen verursachen können. Diese seltenen Erkrankungen treten bereits im frühen Säuglingsalter auf. Was die neuen Erkenntnisse für die Diagnostik und Therapien solcher Störungen bedeuten und inwiefern sie sich auch auf andere Erkrankungen übertragen lassen, veröffentlichten die Forschenden nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications.

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Winzige Alleskönner im Blut: über die Vielfalt von Blutplättchen – Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Blood

Lange galten Blutplättchen, medizinisch Thrombozyten genannt, als einfache Helfer bei der Blutgerinnung. Sie sorgen dafür, dass Wunden verschlossen und Blutungen gestoppt werden. Doch inzwischen wissen Forschende: Diese kleinen Zellfragmente können viel mehr. Sie sind nicht nur an der Blutstillung beteiligt, sondern spielen auch eine Rolle in der Immunabwehr – sie helfen also mit, Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu bekämpfen. Ein internationales Forschungsteam hat nun eine Übersichtsarbeit zu den Messmethoden zur Vielfalt der Blutplättchen in der Fachzeitschrift Blood veröffentlicht.

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Studie belegt Nutzen neuer Aufgabenverteilung in der ambulanten Demenzversorgung - Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Alzheimer‘s & Dementia

Mehr Verantwortung für Pflegekräfte verbessert die Versorgung von Menschen mit Demenz. Das ist das zentrale Ergebnis einer aktuellen Studie, genannt InDePendent. Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) führte unter Leitung von Prof. Wolfgang Hoffmann, gleichzeitig geschäftsführender Direktor des Greifswalder Instituts für Community Medicine, das deutschlandweite Projekt durch. Für das Forschungsteam steht fest: Übernehmen Pflegefachpersonen in genau definierten Bereichen ärztliche Aufgaben, hat das einen Nutzen für die Betroffenen, aber auch für das Versorgungssystem insgesamt. Die Ergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift Alzheimer‘s & Dementia vorgestellt.

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Von Inseln zu Brücken: Blutanalysen vereinheitlichen - Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Nature Genetics

Blut kann viel verraten. Es gibt Hinweise zu möglichen Entzündungen, Gerinnungsstörungen oder bestimmten Organfunktionen. Es enthält tausende Eiweiße, also Blutproteine, die verraten können, ob ein Mensch gesund ist oder nicht. Doch obwohl moderne Labortechnologien enorme Datenmengen liefern, gibt es ein Problem: Die Ergebnisse aus verschiedenen Studien lassen sich kaum vergleichen. Unterschiedliche Methoden und Probenstandards verhindern, dass die Daten zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden. Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald hat zusammen mit weiteren internationalen Forschenden nun ein Konzept entwickelt, das die Analyse von Blut weltweit vergleichbar machen soll. Es wurde in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics vorgestellt.

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Neuer Zelltyp könnte Nierenerkrankungen bremsen - Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Advanced Science

Ein Forschungsteam an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin D – Geriatrie konnte in einer aktuellen Studie zeigen, wie die Blockade eines bestimmten Ionenkanals, genannt TRPC6, die Zellen der Niere auf molekularer Ebene beeinflusst. Zudem entdeckte es einen neuen Zelltyp, der möglicherweise Entzündungen regulieren und damit die Entstehung einer Nierenfibrose vermindern kann. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung gezielter Therapien bei chronischer Nierenerkrankung – einer Erkrankung, die weltweit Millionen von Menschen betrifft und häufig zu einer Dialyse oder Nierentransplantation führt. Die Studienergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlicht.

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Grün und blau leuchtende Gene - Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Nucleic Acids Research

Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald hat ein neues Verfahren entwickelt, mit dem man regulatorische DNA Sequenzen, die für die Genexpression entscheidend sind, in einer lebenden Zelle verfolgen und charakterisieren kann. Das bedeutet, dass der regulatorische Prozess, durch den die in einem Gen enthaltene Information genutzt wird, um zum Beispiel ein Protein herzustellen, genau überwacht und der Regulationsmechanismus nun in einer lebenden Zelle untersucht werden kann. Dafür hat das Team ein genetisches Konstrukt aufgebaut, das mittels Floreszenz-Messung die Genregulation über einen längeren Zeitraum messbar macht. In bisherigen Verfahren werden Zellen zunächst getötet, bevor sie überwacht werden können. Die neuartige Methode wurde nun in der Fachzeitschrift Nucleic Acids Research vorgestellt.

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Nierenforschung: Winzige Pakete mit großer Wirkung - Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Journal of Nanobiotechnology

Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald konnte erstmals zeigen, dass sogenannte Exosomen – also sehr kleine, natürliche Transportkapseln im Körper – als sichere und effiziente Transportmittel für RNA-Moleküle dienen können. Diese kleinen „Genschalter“ können somit in die Füßchenzellen der Niere, durch die das Blut gefiltert wird, übermittelt werden. Da diese speziellen Zellen bei mehr als 80 Prozent aller chronischen Nierenerkrankungen beschädigt sind und zugleich eine zentrale Rolle für die Funktion der Nieren spielen, könnte dieser neue Ansatz eine wichtige Grundlage für künftige Therapien sein. Die Ergebnisse wurden nun im Journal of Nanobiotechnology veröffentlicht.

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Wie Nierenzellen auf Dehnung reagieren - Greifswalder Publikation im Journal of the American Society of Nephrology (JASN)

Leiden Menschen unter Bluthochdruck, so kann das große Auswirkungen auf sehr wichtige Zellen in der Niere – die Podozyten – haben, sodass sie einen irreversiblen Schaden davontragen. Im Rahmen eines bundesweiten Forschungsprojekts konnte die Greifswalder Arbeitsgruppe zwei wichtige Proteine identifizieren, die sich in ihrer Struktur unter Bluthochdruck verändern. Diese Entdeckung könnte langfristig zu neuen Diagnoseverfahren oder Therapien für chronische Nierenerkrankungen führen.

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Neue Methode verbessert Nierendiagnostik - Greifswalder Publikation im Kidney International

Wie lassen sich feinste Strukturen der Niere sichtbar, messbar und klinisch nutzbar machen – und das zuverlässig, effizient und standardisiert? Diese Frage steht im Zentrum eines aktuellen Reviews in der Fachzeitschrift Kidney International, das ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald veröffentlicht hat. Die Publikation liefert einen Überblick über mögliche Verfahren und hebt insbesondere die sogenannte PEMP-Methode (Podocyte Exact Morphology Measurement Procedure) hervor.

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Studie zu Metallbelastung durch Gelenkimplantate - Greifswalder Publikation im JAMA Network Open

Metalle aus künstlichen Gelenkimplantaten können nicht nur ins Blut, sondern auch ins Nervenwasser gelangen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden der Universitätsmedizin Greifswald und der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die nun im Fachjournal JAMA Network Open veröffentlicht wurde. Vor allem das Metall Cobalt wurde im Nervenwasser nachgewiesen. Ob das Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem haben kann, wird Gegenstand künftiger Untersuchungen sein.

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Wenn Blutgerinnsel chronisch werden - Greifswalder Publikation im New England Journal of Medicine

Eine weitere Studie aus der Greifswalder Transfusionsmedizin, die im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde: über Blutgerinnsel, die chronisch werden können. Zusammen mit einer internationalen Forschungsgruppe untersuchte das Team um Prof. Andreas Greinacher Patient*innen, die unter wiederkehrenden Blutgerinnseln leiden. Trotz gerinnungshemmender Medikamente entwickelten sie immer wieder Thrombosen, Schlaganfälle oder Herzinfarkte.

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Neue Ursache für kindliche Schlaganfälle gefunden - Greifswalder Publikation im New England Journal of Medicine

Schlaganfälle bei Neugeborenen sind selten und die Ursachen nicht immer bekannt. Ein Forschungsteam der Greifswalder Transfusionsmedizin konnte zusammen mit Kolleg*innen aus Österreich einen neuen Mechanismus aufdecken. Sogenannte Anti-PF4 Antikörper wurden während der Schwangerschaft von einer Mutter auf das Baby übertragen – und lösten beim Neugeborenen einen Schlaganfall aus. Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine veröffentlicht.

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Unbekannter Mechanismus bei der Entstehung von Bauchspeicheldrüsenentzündung aufgedeckt

Nachwuchswissenschaftler*innen des gemeinsamen Graduiertenkollegs RTG-PRO von Universität und Universitätsmedizin Greifswald fanden heraus, welchen Einfluss Enzyme für die Entstehung der akuten Pankreatitis spielen. Sie konnten zeigen, dass der intrazelluläre Proteaseinhibitor Cystatin C eine entscheidende Rolle für den Beginn der Erkrankung spielt.

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Wirbelsäulenoperationen können die Denkfähigkeit verbessern - Greifswalder Publikation im International Journal of Surgery

Ein Greifswalder Forschungsteam konnte zeigen, dass Wirbelsäulenoperationen nicht nur Alltagsfunktionen wiederherstellen können, zum Beispiel weil sich ein-schränkende Schmerzen verbessern. Es kann in der Folge auch zu einer Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit kommen – sogar bei älteren Menschen. In der Studie wurden 79 Patient*innen im Durchschnittsalter von 71 Jahren unter-sucht, die sich einer Wirbelsäulenoperation unterzogen. Das interdisziplinäre Team aus der Neurologie, Neurochirurgie sowie Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin publizierte ihre Ergebnisse nun im renommierten International Journal of Surgery.

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Am virtuellen Menschen Gene verstehen - Greifswalder Publikation in Nature Genetics

Wie beeinflussen genetische Varianten den menschlichen Stoffwechsel? Das haben Forscher*innen der Universitätsmedizin Greifswald und des Universitätsklinikums Freiburg in einer aktuellen Studie untersucht. Dabei konnten 192 signifikante Zusammenhänge zwischen einzelnen Genen und Stoffwechselprodukten identifiziert werden. Die Daten wurden in ein virtuelles Modell des menschlichen Stoffwechsels integriert. So können genetische Einflüsse in silico erforscht werden.

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Eine Depression kommt selten allein - Greifswalder Publikation in Nature Communications

Haben Menschen mit Depressionen ein höheres Risiko für weitere Erkrankungen? Welche sind das und wann treten sie auf? Das haben Forschende der Universitätsmedizin Greifswald zusammen mit weiteren europäischen Kooperationspartnern in einer Studie untersucht. Dafür wurden über 1,2 Millionen Datensätze aus Krankenakten verschiedener Länder analysiert. Die Forschungsgruppe konnte 86 Erkrankungen identifizieren, die im Zusammenhang mit Depressionen besonders häufig auftreten, und deren zeitliches Auftreten analysieren. Die Ergebnisse wurden nun im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.

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Forschung rettet Augenlicht von Kindern

Viel zu früh kam der kleine Aiden-James auf die Welt. Seine Mama Jaqueline L. war in der 28. Schwangerschaftswoche, als sie ganz plötzlich Schmerzen bekam und Blutungen hatte. Im Krankenhaus setzte man alles daran, die Geburt hinauszuzögern. „Kaum erhielt ich die Lungenreife-Behandlung, war auch schon bald die Fruchtblase geplatzt – er wollte einfach raus“, erinnert sich die 34-Jährige heute. Diagnose: Frühgeborenenretinopathie, eine Gefäßerkrankung der Netzhaut.

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Resistente Bakterien in der Ostsee - Greifswalder Publikation in npj Clean Water

Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) hat die Verbreitung und Eigenschaften von antibiotikaresistenten Bakterien in der Ostsee untersucht. Die Ergebnisse ihrer Arbeit verdeutlichen, dass resistente Krankheitserreger nicht nur in klinischen, sondern auch in Umweltproben vorkommen. Zudem unterstreicht die BMBF-geförderte Studie, wie wichtig eine integrierte Strategie zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen ist, die Umwelt- und Gesundheitsschutz gleichermaßen berücksichtigt

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Kontakt | Wissenschaftskommunikation

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Hauke Meier
Wissenschaftsredakteur Vertretung

Stabstelle Kommunikation und Marketing
Walther-Rathenau-Straße 46 | 17475 Greifswald

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E-Mail: hauke.meier@med.uni-greifswald.de

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Katrin Kleedehn
Wissenschaftsredakteurin
(in Elternzeit)

Stabstelle Kommunikation und Marketing
Walther-Rathenau-Straße 46 | 17475 Greifswald

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E-Mail: katrin.kleedehnmed.uni-greifswaldde